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Nintendo Switch 2: Hacker starten – und werden direkt gebannt

Die Nintendo Switch 2 ist noch nicht lange auf dem Markt, doch schon jetzt liefern sich Technikbegeisterte und Bastler ein Wettrennen mit dem japanischen Konsolenhersteller. Ziel: Die neue Hardware hacken, modifizieren, analysieren. Doch Nintendo schläft nicht – und zeigt sofort klare Kante.

Erste Hacks – erste Konsequenzen

Kaum war die Switch 2 verfügbar, tauchten bereits erste Berichte über modifizierte Spielmodule, sogenannte Flash-Carts, auf. Mit diesen Tools lassen sich eigene Spiele, Homebrew-Anwendungen oder Kopien starten – eine Praxis, die unter Bastlern zwar beliebt, aus Sicht der Hersteller aber hochproblematisch ist.

Nintendo hat jedoch reagiert. Nutzer solcher nicht autorisierten Module berichten von sofortigen Online-Sperren: Kein Zugang mehr zum eShop, keine Online-Multiplayer-Funktion, und in manchen Fällen sogar ein Bann der gesamten Konsole-Identifikation auf Serverebene. Das ist dann das ENDE einer Konsole,denn in der CPU gibt es bereiche wo nur ein Bit das Ende der Konsole bedeuten. Ähnlich ist es auch bei Android Smartphones so.

Warum machen das Menschen überhaupt?

Die Motivation hinter solchen Hacks ist vielfältig:

  • Technisches Interesse: Viele wollen einfach wissen, wie ein System funktioniert.
  • Homebrew-Community: Eigene Software auf Konsolen ausführen ist seit Jahrzehnten ein Hobby.
  • Backup-Funktionalität: Manche wollen ihre gekauften Spiele archivieren.
  • DRM-Kritik: Der Wunsch, gekaufte Hardware ohne Einschränkungen zu nutzen.

Doch selbst wer diese Gründe nachvollziehbar findet, sollte sich über die Risiken im Klaren sein.

Risiko: Ban auf Lebenszeit?

Nintendo ist dafür bekannt, sehr rigoros gegen Modifikationen vorzugehen. Die neuen Schutzmechanismen der Switch 2 analysieren offenbar das Verhalten der Konsole in Echtzeit – und erkennen bestimmte Signale (z. B. ungewöhnliche Cartridge-IDs oder Speicherzugriffe). Wer gegen die Regeln verstößt, verliert nicht nur Online-Features, sondern riskiert den dauerhaften Ausschluss vom Nintendo-Netzwerk.

Und das ist schwer umkehrbar: Weder ein Reset noch ein neues Konto helfen, wenn die Hardware-ID selbst auf der Bannliste steht. So auch bei Playstation von Sony oder Xbox bei Microsoft, der bekannte Hardware ID Ban.

Ein Hardware-ID-Ban (auch HWID-Ban) ist eine Sperre, bei der nicht nur dein Benutzerkonto, sondern gleich deine Hardware selbst dauerhaft blockiert wird. Das System erkennt eindeutige Merkmale deines Geräts – z. B. Seriennummern von Festplatte, Mainboard oder Netzwerkkarte – und speichert diese auf einem Server. Wenn du versuchst, dich mit derselben Hardware erneut zu verbinden, wirst du automatisch wieder gebannt, selbst mit neuem Account.

Solche Sperren werden oft von Spieleherstellern oder Plattformen wie Nintendo eingesetzt, um Cheater, Hacker oder Nutzer modifizierter Geräte dauerhaft auszuschließen – selbst nach Neuinstallation oder Kontowechsel.

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